Wildsterne News
Hier können Sie Neuigkeiten über Wildsterne lesen. Was uns gerade umtreibt und mit welchen neuen Zutaten Sie in Zukunft rechnen können.
18. April 2013
Zu den sogenannten Zwerghunden zählen Vierbeiner mit einer Schulterhöhe bis zu 30 cm. Der kleinste Hund unter ihnen ist der Chihuahua. Weitere beliebte Vertreter dieser Gruppe sind z.B. Zwergspitz, Shih Tzu, Bolonka und Jack Russel Terrier. Bisher konnten Sie sich noch nicht für kleine Hunde begeistern? Dann lesen Sie weiter! Es gibt nämlich viele Gründe, sich für einen von ihnen zu entscheiden – vor allem, wenn Sie in einer Stadt wohnen…

Kaum jemand wird Sie auf Grund eines kleinen Hundes meiden
Kleine Hunde machen kaum jemandem Angst, sie werden von den Meisten freundlich und wohlwollend behandelt. Niemand wird wegen Ihrem Mini die Straßenseite wechseln oder sich schützend vor sein Kind werfen.
Mit ihm können Sie evtl. sogar Hundeverbote aufheben
Bei einem kleinen Hund wird häufig mal ein Auge zugedrückt und sie dürfen mit ihm auch dort rein, wo sonst Hundeverbot herrscht. Eine Deutsche Dogge ist Ihnen im Kaufhaus sicher noch nicht begegnet. Ganz bestimmt aber schon einmal Chihuahua, Zwergspitz und Co.
Selbst Vermieter können sich mit ihm anfreunden
Mit einem Zwerghund ist es in der Regel leichter eine Wohnung zu ergattern, als mit einem größeren Artgenossen. Trotzdem sollten Sie vor der Anschaffung gründlich Ihren Mietvertrag studieren und im Zweifelsfall Ihren Vermieter um Erlaubnis fragen.
Platzfragen gibt es mit ihm nicht
Sie haben ein kleines Apartment mitten in der City? Kein Problem für einen Mini. Mit ihm müssen Sie keine Angst haben, dass bei einer 180° Drehung gleich die Deko abgeräumt wird oder Ihnen der Platz auf dem Sofa streitig gemacht wird. Auch brauchen Sie keinen Van oder Kombi um Ihren vierbeinigen Liebling zu chauffieren, ein kleiner Hund findet selbst im Mini noch genügend Platz.
Das Portemonnaie wird geschont
Was die Unterhaltskosten angeht, sind Sie mit einem kleinen Hund besser dran, als mit einem Großen. Alleine an der Futtermenge können Sie mit ihm deutlich sparen. Die Abnutzung von Spielzeug, Geschirr und Halsband fällt bei den Zwergen ebenfalls niedriger aus, was die Neuanschaffungskosten für solche Dinge erheblich sinken lässt.
Mit ihm müssen Sie keine Gemeindegesetze studieren
Um Ihre Zuverlässigkeit zu testen, müssen sich Hundehalter normalerweise einer Sachkundeprüfung unterziehen. Dies gilt aber erst ab einer Widerristhöhe von 40 cm und/oder einem Gewicht von 20 kg. Für einen kleinen Hund gibt es dagegen keine Hunde-Gefahren-Verordnung.
Als Reisebegleiter ist er unkompliziert
Wie bereits erwähnt, nimmt ein kleiner Hund im Auto nur wenig Platz ein und lässt so genügend Raum für Ihre Koffer. Aber auch beim Verreisen mit der Bahn oder dem Flugzeug kommen Sie mit den Kleinen deutlich besser davon als mit einem großen Hund. Bei der Bahn brauchen die Zwerge nicht einmal eine Fahrkarte und im Flugzeug dürfen Sie in der Passagier Kabine mitreisen. Selbst die Hotelsuche gestaltet sich einfacher, da man dort kleinen Hunden gegenüber wesentlich toleranter eingestellt ist.
Sie müssen auf nichts verzichten
Wer denkt, kleine Hunde eignen sich nur als Schosshündchen und müssen ständig durch die Gegend getragen werden, liegt falsch. Mit ihnen können Sie genauso gut ausgedehnte Spaziergänge unternehmen und auf der Wiese herumtoben wie mit ihren größeren Artgenossen. Durch Ihre schnelle Auffassungsgabe und hohe Lernbereitschaft eignen Sie sich außerdem für Agility- und Intelligenzspielchen.
18. April 2013
„Ach ist der niedlich und so zuckersüß!“ Kleine Hunde werden leider oft nicht ernst genommen und selbst von Ihren Besitzern wie ein Kleinkind behandelt. Was vielen Haltern nicht klar ist: bei der Erziehung kleiner Hunde muss man genauso viel Arbeit investieren wie bei Hunden großer Rassen. Und vor allem konsequent und diszipliniert bleiben – sonst tanzt Ihnen Ihr kleiner, süßer Bello ganz schnell auf der Nase herum. Wir zeigen Ihnen 10 wichtige Regeln, die Sie dabei beachten sollten.

1. Berücksichtigen Sie die rassespezifischen Eigenschaften Ihres Hundes!
Den Fehler, alle kleinen Hunde über einen Kamm zu scheren, sollte man nicht begehen. Jede Zwergrasse hat individuellen Eigenschaften und Bedürfnisse, die man auch in der Erziehung berücksichtigen sollte. Viele kleine Rassen, wie z.B. Dackel, Terrier und Pinscher, sind Arbeitshunde und schwieriger zu erziehen als reine Begleithunde. Sie haben zudem einen großen Bewegungsdrang, dem man nachkommen muss.
Erkundigen Sie sich also vorab gründlich, welche Rasse wirklich zu Ihnen passt.
2. Nehmen Sie Ihren Hund ernst!
Lassen Sie sich durch seine Größe nicht täuschen. Auch ein kleiner Hund ist ein vollwertiger Hund und sollte dementsprechend ernst genommen werden. Natürlich sehen wir das Zähne fletschen und Knurren eines Zwergpinschers etwas gelassener als bei einem Riesenschnauzer – eventuell belächeln wir es sogar. Nur tut man damit den Hunden keinen Gefallen. Bei Sonderbehandlungen und nachlässiger Disziplin lernt der Kleine nämlich sehr schnell, uns Zweibeiner zu manipulieren oder gar zu tyrannisieren.
3. Bieten Sie ihm keine Vorzüge!
Ihr kleiner Liebling mag sein Fressen nicht? Allzu gerne lässt man sich darauf ein, ihm eine Alternative anzubieten und merkt dann schnell, dass man dies nun öfter machen muss. Wie bereits gesagt, auch ein kleiner Hund ist ein vollwertiger Hund. Sie sollten sich deshalb nicht von seiner Niedlichkeit blenden und alle Marotten durchgehen lassen.
Machen Sie Ihrem Zwerg klar, dass Sie das Alphatier sind und die Richtung vorgeben. Ihr Hund wird Ihnen nicht böse sein. Im Gegenteil: ungeklärte Positionen in Ihrer Gemeinschaft überfordern ihn schnell.
4. Schonen Sie ihn nicht unnötig!
Viele Halter von kleinen Hunden denken, ihr Zwerg könne nicht eine Stunde am Stück laufen. Sie nehmen ihn ständig auf den Arm, tragen ihn in Taschen herum und verhätscheln ihn, wo es nur geht. Das Ergebnis: die Hunde fühlen sich wichtig und an Ranghöchster Stelle – noch vor dem Halter. Dass dies zu ernsthaften Problemen führen kann, sollte jedem klar sein.
Trotz Ihrer geringen Größe haben auch die Minis einen großen Bewegungsdrang und Spaß am Laufen. Gehen Sie mit ihm regelmäßig Gassi, lassen Sie ihn Laufen, Toben und Spielen Sie mit ihm und stellen Sie ihm kleine Aufgaben, die ihn geistig fordern. Ihr Hund wird es Ihnen mit Ausgeglichenheit danken.
5. Ziehen Sie nicht grob an der Leine!
Folgendes Szenario kennen wir alle: ein kleiner Hund an der Leine schnüffelt hingebungsvoll an einem Gegenstand herum. Sein ungeduldiger Halter zieht ihn durch Einrasten der Flexileine grob nach oben – und Schwups – schwebt der kleine Hund ein paar Meter weiter. Dieses Verhalten ist äußerst respektlos dem Hund gegenüber, da er nicht einmal die Chance bekommt zu reagieren.
Rufen Sie Ihren Hund stattdessen, wenn Sie weiter möchten. Auch kleinen Hunden kann man Kommandos beibringen. Grundkommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Komm“, „Bleib“ und „Bei Fuß“ sollte jeder Hund beherrschen. Sie erleichtern nicht nur das tägliche Gassi gehen, das Üben der Kommandos fördert zusätzlich die geistige Arbeit.
6. Geben Sie Ihrem Hund eine Aufgabe!
Die Minis sind keineswegs dümmer als ihre größeren Artgenossen. Im Gegenteil, Dackel, Terrier und Co. zeigen großen Lerneifer und höchste Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Wurde Ihr Hund früher noch als Arbeitshund z.B. bei der Jagd eingesetzt, so fühlt er sich beim einfachen Gassigehen sicher schnell unterfordert.
Werden Sie kreativ und denken Sie sich für Ihren Kleinen Intelligenzspielchen und kleinere Aufgaben aus! Gemeinsames Spielen fördert zudem die Gemeinschaft und schweißt sie noch fester zusammen.
7. Bellattacken sollten Sie nicht durchgehen lassen!
Kleine Hunde sind oft als „Kläffer“ verschrien. Hierbei hat aber ganz klar der Mensch versagt. Häufiges Knurren, Bellen und/oder erhöhte Nervosität sind Zeichen von Unter- bzw. Überforderung und schlechter Erziehung.
Achten Sie darauf, dass Sie bei Ihrem kleinen Liebling jedes übertriebene Knurren oder Bellen konsequent unterbinden. Gleichzeitig ist es wichtig, nach den Gründen dafür zu suchen. Hilfe dafür können Sie in einer Hundeschule finden.
8. Nehmen Sie ihm seine Ängste!
Einige kleine Hunde entwickeln Ängste vor größeren Dingen und sind mitunter sehr schreckhaft. Wenn Sie dies bei Ihrem Hund feststellen, sollten Sie sich gemeinsam mit ihm seinen Ängsten stellen! Gehen Sie direkt auf das Objekt seiner Angst zu und rufen Sie ihn zu sich. Zeigen Sie Geduld und loben Sie ihn überschwänglich, wenn er bei dem „Monster“ angekommen ist.
Wichtig ist trotzdem, dass Ihr Hund in stressigen und für Ihn gefährlichen Situationen zu Ihnen flüchten kann und dort auch immer Schutz erfährt.
9. Lassen Sie den Kontakt zu großen Hunden zu!
Erfahrungsgemäß stellt die Sozialisierung mit größeren Artgenossen, ein Problem für die Halter dar. Aus Angst, Ihr kleiner Liebling könnte beim Spielen verletzt werden, lassen sie gleich gar keinen Kontakt zu andern Hunden zu. Dabei sind Sozialkontakt und die Sozialisierung für jeden Hund wichtig.
Versuchen Sie dem Drang, Ihren Hund bei jeder Begegnung mit einem Größeren gleich auf den Arm zu nehmen, zu wiederstehen. Oftmals schürt dieses Verhalten Konflikte, anstatt sie zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nur positive Erfahrungen beim Spiel mit anderen Hunden sammelt. Sollte ein anderer Hund offensichtlich aggressives Verhalten zeigen, müssen Sie selbstverständlich schützend eingreifen.
10. Gewähren Sie ihm Freiraum!
Viele Halter von kleinen Hunden sind ständig besorgt um sie und tun sich deshalb schwer, den Hund auch einmal selbständig etwas machen zu lassen. Aber auch Minis toben gerne mit anderen Hunden im Park und haben Spaß am leinenlosen Rennen. Gönnen Sie Ihrem Hund doch ab und an den Freiraum und lassen ihn von der Leine! Voraussetzung dafür ist natürlich Grundgehorsam und zuverlässiges Abrufen. Wenn eine Situation brenzlig wird, sollten Sie sofort einschreiten können.
1. März 2013
Viele Hunde sind absolute Wasserratten. Einmal hineingesprungen, sind die meisten unter ihnen schwer wieder aus dem kühlen Nass zu locken. Im Wasser zu planschen macht ja auch unglaublich viel Spaß!
Während der warmen Jahreszeit bieten Seen, Bäche oder auch mal der heimische Gartenpool ausreichend Möglichkeit dafür. Doch was tun im Winter, wenn Eis und Schnee den Spaß verderben?

Die Lösung – ein Hallenbad nur für Hunde. Schwimmen kräftigt die Muskulatur und stärkt das Herz-Kreislauf-System, ohne dabei die Gelenke zu belasten. Deshalb bieten immer mehr Hundephysiotherapeuten Schwimmen für Hunde im eigenen Hallenbad an. Dabei reicht das Kursangebot von „Welpen-Schwimmen“ und „Anfänger-Schwimmen“, über „Spaß-Schwimmen“ bis hin zu „Therapeutischem Schwimmen“.
Für Welpen und alle wasserscheuen Hunde eignet sich das Schwimmen unter therapeutischer Aufsicht besonders gut. Schwimmanfänger sollten langsam und behutsam ans Wasser gewöhnt werden. Die Münchner Hunde-Physiotherapeutin Elke Pfeiffer (www.reha-fuer-hunde.de) geht mit jedem vierbeinigen Kursteilnehmer persönlich baden, gibt gekonnt Hilfestellung und nimmt ihnen so die Angst vorm kühlen Nass.
Ein Schwerpunkt ihrer Praxis „Reha für Hunde“ ist natürlich die Physiotherapie. Schwimmen ist eine der besten Methoden, um einen Hund nach überstandener Operation oder weil der Vierbeiner bereits in die Jahre gekommen ist, wieder fit zu bekommen. Geschwächte Muskeln können effektiv trainiert und wieder aufgebaut werden. Außerdem dient Schwimmen der Prävention bei chronischen Erkrankungen und beugt Folgeschäden wie Arthrose, Verschleiß oder Muskelverhärtungen vor. Im Wasser reduziert sich das Eigengewicht bis zu 90%, dadurch können Bewegungen leichter und aktiver ausgeführt werden. Haben sich fehlerhafte Bewegungen beim Hund eingeschlichen, können diese beim Schwimmen entdeckt und durch den Therapeuten korrigiert werden.
Schwimmtraining eignet sich auch sehr gut zum Abbau von lästigem Winterspeck und um Muskeln und Kondition auf den Frühling vorzubereiten. Laut einigen Studien können für einen Hund 15 Minuten Schwimmen mit ca. 60 Minuten Traben gleichgesetzt werden. Beim Herumplanschen im Wasser macht das Training außerdem gleich viel mehr Freude. Als netter Nebeneffekt werden so Glückshormone ausgeschüttet, die den Lern- und Heilungsprozess unterstützen können.
Aber auch für gesunde Hunde kommt der Spaß im Hallenbad nicht zu kurz. Sowohl die Praxis von Elke Pfeiffer als auch viele andere Hundebäder bieten Schwimmkurse „just for fun“ an. Nach Lust und Laune können sich die Vierbeiner dort verausgaben und ihre Freude am Wasser ausleben.
Infos gibt´s z.B. unter www.reha-fuer-hunde.de
1. Februar 2013
Von wegen Stubenhocker: sobald der Winter mit seiner weißen Pracht ins Land gezogen ist, hält es (fast) keinen Hund mehr im Warmen. Die Freude am Winter und am Schnee ist ihnen deutlich anzusehen – vorausgesetzt Pflege und Programm stimmen.
Wir zeigen Ihnen nützliche Tipps, wie Sie Ihren Liebling sicher durch den Winter bringen.

Schutz vor rissigen Pfotenballen
Kältebedingte Probleme fangen schon beim täglichen Spaziergang an. Eis, Schnee und ganz besonders Streusalz strapazieren empfindliche Hundepfoten. Um vor Rissen im Ballen zu schützen, empfiehlt es sich, die Pfoten mit Melkfett, Vaseline oder Hirschtalg einzureiben. Gegen scharfe Schnee- und Eiskanten helfen auch Pfotenschuhe, sogenannte Booties.
Die Haare zwischen den Pfotenballen sollten mit einer abgerundeten Pfotenschere sorgsam zurückgeschnitten werden. Bei Schnee bilden sich sonst dicke Klumpen an den Haaren, die dann zu schmerzhaften Druck- und Scheuerstellen führen können.
Führt der Spaziergang durch streusalzreiche Zonen, so gehört das Abwaschen der Pfoten, sowie das anschließende Trockenrubbeln mit dem Frotteetuch zum Pflichtprogramm. Bereits mitgenommene Pfoten lassen sich mit lauwarmen Kamillenbädern beruhigen.
Schneefressen
Im Schnee lässt sich nicht nur wunderbar toben, viele Hunde haben ihn auch zum Fressen gern. Was aber nur wenige wissen – gesund ist dies nicht.
Wenn plötzliche große Massen an kaltem Schnee im warmen Hundemagen für Durcheinander sorgen, kann dies zu einer Schneegastritis führen. Diese äußert sich durch Erbrechen bis hin zu heftigen Durchfällen.
Schneefressen sollten Sie deshalb vom Welpenalter an konsequent verbieten und darauf verzichten, Schneebälle zu werfen. Hat sich Ihr Hund dennoch einmal eine Magenverstimmung eingeholt, sollten Sie ihm zwei bis drei Stunden nach dem letzten Erbrechen weder Wasser noch Futter geben. Mit lauwarmem Kamillentee und Schonkost an den ersten Tagen, sollten Sie das Problem schnell wieder in den Griff bekommen.
Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie im Zweifelsfall Ihren Tierarzt aufsuchen.
Kalte Böden und Nässe meiden
Nach dem Spaß im nasskalten Winterwetter sollten Sie Ihren vierbeinigen Freund schnell abfrottieren. Achten Sie darauf, dass er sein Erholungsnickerchen an einem zugfreien, warmen Ort hält, an dem er komplett trocknen kann. Denn auch Hunde können sich schmerzhafte Blasen- und Nierenentzündungen zuziehen. Diese müssen vom Tierarzt behandelt werden, und kosten neben Nerven und Zeit auch noch unnötig Geld.
1. Februar 2013
Denkt man an Kleider für Hunde, so hat man immer das Bild von Paris Hilton oder ähnlich betuchten, stark blondierten Ladys vor Augen, wie sie Ihren kleinen Hund als perfekt abgestimmtes Accessoire im Arm durch die Gegend tragen.
Mit solch „hundeverachtendem Gehabe“ haben die Mäntel, um die es in diesem Beitrag geht allerdings wenig zu tun. Sie dienen einzig und alleine dem Schutz vor Kälte.

Normalerweise frieren Hunde nicht, jedenfalls nicht, solange sie in Bewegung bleiben. Wie der Titel bereits andeutet, gibt es auch hier Ausnahmen. Bei sehr alten, kranken oder frisch operierten Hunde reicht die Bewegungsgeschwindigkeit meist nicht aus, um die körpereigene Thermoregulierung aufrecht zu halten. Warnsignale sind: starkes Zittern, Einklemmen der Rute, klammer Gang und zusätzliche Verlangsamung der Laufgeschwindigkeit.
Auch Hunderassen ohne Unterwolle wie z.B. Boxer, Dalmatiner oder Magyar Vizsla frieren verstärkt im Winter. Genauso wie Welpen und Junghunde, deren Fell noch nicht seine volle Schutzwirkung erlangt hat. In solchen Fällen kann ein Thermomantel helfen.
Was gibt es beim Thermomantel zu beachten
Bei der Auswahl des richtigen Mantels dürfen modische Aspekte keine Rolle spielen. Achten Sie statt dessen auf wasserabweisendes, atmungsaktives, strapazierfähiges und waschbares Material.
Zudem sollte die Passform stimmen. Ein gut sitzender Thermomantel sollte keine Körperteile einklemmen, nicht scheuern und immer genügend Bewegungsfreiraum lassen. Er sollte keine Verschlüsse enthalten, mit denen sich Ihr Hund verheddern oder gar strangulieren könnte. Stufenlos verstellbare Klett- oder Klippverschlüsse helfen, den Mantel einfach anzulegen und zu fixieren.
Ob sich Ihr Hund in seiner Winter-Bekleidung wohl fühlt, können Sie daran erkennen, dass er sich trotz Mantel normal bewegt und Ihrer Aufforderung zum Spazierengehen freudig folgt.
23. November 2012
Speziell in der kalten Jahreszeit kommt es auch bei Hunden vermehrt zu schmerzenden Gelenken. Liegt bereits eine Gelenkserkrankung vor, fällt gerade jetzt jede Bewegung schwer, denn Kälte und Nässe verstärken die Symptome von Arthrose und Rheuma.
Die schlechte Nachricht: Eine Heilung bereits geschädigter Gelenke ist nicht möglich. Wir zeigen Ihnen Tipps, wie Sie Ihren Hund trotzdem schmerzfrei durch die kalte Jahreszeit bringen.

Regelmäßige Bewegung
Es hilft nichts: auch wenn es draußen noch so stürmt und windet – regelmäßige Bewegung ist für gesunde Gelenke unerlässlich. Ein Mangel an Bewegung verstärkt den Verschleiß zusätzlich und lässt Gelenke und Muskulatur verkümmern. Übrigens: erst durch Bewegung gelangen Knorpelaufbauende Nährstoffe in den Gelenkspalt.
Also inneren Schweinehund überwinden und mit Ihrem Hund ab nach draußen!
Aufwärmen vor jeder Belastung
Vor jeder Belastung sollten Sie Ihren Hund allerdings eine Aufwärmphase gönnen, um Verletzungen vorzubeugen. Die Gelenkflüssigkeit, die für reibungsfreie Bewegungsabläufe sorgt, muss sozusagen erst einmal auf Betriebstemperatur gebracht werden. Sie ist im Ruhezustand dickflüssiger und kann so Belastungen schlechter abdämpfen. Deshalb zunächst 10 – 15 Minuten mit lockerem Gehen oder Traben beginnen, bevor Sie und Ihr Hund zu Laufen oder Wurfspielen übergehen.
Gelenkschonende Belastungen
Leidet Ihr Hund bereit an einer Gelenkserkrankung, wie Arthrose, sollten Sie starke Belastungen tunlichst vermeiden! Insbesondere ruckartige, abrupte Bewegungen, wie z.B. Abstoppen in vollem Lauf oder Sprünge sollten für betroffene Hunde tabu sein.
Gleichmäßige und runde Bewegungen wie Laufen sind dagegen gelenkschonend und fördern zudem die Ausdauer Ihres Lieblings.
Gesunde Ernährung
Eine gesunde Ernährung hilft, Knorpelzellbildung zu begünstigen und Gelenkserkrankungen vorzubeugen.
Die Gelenkgesundheit Ihres Hundes können Sie beispielsweise durch eine Zugabe von Glukosaminglycane und Chondroitinsulfat zum Futter unterstützen. Die natürlichen Knorpelbestandteile kommen in großer Menge in der Neuseeländischen Grünlippmuschel vor und bilden die Basis für den Aufbau und Schutz von Knorpel, Sehnen und Gelenkflüssigkeit.
Bei vorliegender Gelenkserkrankung empfiehlt es sich, gesättigte Fettsäuren zu vermeiden. Diese enthalten Arachidonsäure, die vom Körper in entzündungsfördernde Botenstoffe umgewandelt wird. Stattdessen sollten Sie das Futter Ihres vierbeinigen Freundes mit ungesättigten Omega-3-Fettsäuren anreichern. Diese Fettsäuren zeigen nachweislich eine hervorragende, antientzündliche Wirkung. Zu finden ist sie in großen Mengen in Leinöl und Lachsöl.
Ebenfalls zählt Vitamin E (Tocopherol) zu den entzündungshemmenden Substanzen. Gleichzeitig schützt es ungesättigte Fettsäuren vor Oxidation.
Übergewicht vermeiden
Sollte Ihr Hund einige Kilos zuviel auf den Rippen haben, müssen Sie leider ein paar Leckerlies am Tag einsparen.
Denn Übergewicht ist selbstverständlich Gift für beanspruchte Gelenke, da es zu einer zusätzlichen, dauerhaften Belastung führt. Leichte Gelenkbeschwerden verschwinden meist schon zusammen mit den ersten abgenommenen Pfunden.
Mit diesen Tipps wird Ihr Hund die Freude an der Bewegung sicher nicht verlieren – trotz kalter Jahreszeit!
26. Oktober 2012
Sich von den letzten Sonnenstrahlen wärmen lassen, ins leuchtend bunte Blättermeer eintauchen und aktiv die sich verändernde Natur erkunden… ausgedehnte Spaziergänge im Herbst machen Hunden besonders viel Spaß!
Doch Vorsicht – der Herbst birgt auch kleinere und größere Gefahren für Ihren vierbeinigen Freund. Was Sie beachten müssen, um den Herbst rundherum sorglos genießen zu können, erfahren Sie hier.

Hochsaison für kleine Plagegeister
Flöhe, Zecken und vor allem die Herbst-grasmilbe haben jetzt noch einmal Hochsaison. Auf Ihren Gräsern hockend, lauern Sie vorbeilaufenden Pfoten auf.
Wenn Ihr Hund nach einem Spaziergang ständig an den Pfoten knabbert, ist dies oft ein Anzeichen für die Grasmilbe. Das Spinnentier setzt Ihre Larven bevorzugt auf die dünne Haut zwischen den Zehen.
Aber auch Bauch, Schenkelinnenseiten, Lefzen und Ohren bleiben nicht verschont. Da der Speichel der Milben als Allergen wirkt, kann es zu allergischen Hautreaktionen wie starkem Juckreiz kommen. Bei Befall – die kleinen, orange-roten Milben sind mit dem bloßen Auge gut sichtbar – empfiehlt es sich die betroffenen Körperstellen mit einem speziellen, juckreizstillenden Shampoo gründlich zu waschen. Bestimmte Sprays oder antiparasitäre Spot-on´s besitzen vorbeugende Wirkung und vertreiben lästige Flöhe gleich mit.
Herbstzeit ist Erkältungszeit
Wenn die Tage kürzer und die Nächte kühler werden, sind nicht nur wir anfälliger für Erkältungen sondern auch unsere vierbeinigen Freunde.
Erste Anzeichen sind auch bei Hunden meist Appetitlosigkeit und Mattigkeit, gefolgt von Schnupfen und Husten, bis hin zum Fieber (ab 38,5°C Körpertemperatur).
Da die meisten Krankheiten spezifisch für den jeweiligen Wirt sind, ist eine Ansteckungsgefahr von Hund zu Mensch und umgekehrt relativ gering. Ein zu inniger Kontakt sollte während einer Erkältung vorsichtshalber trotzdem vermieden werden.
Um Ihrem Patienten schnell wieder auf die Pfoten zu helfen, sollten Sie ihm ein warmes, ruhiges Plätzchen zur Verfügung stellen und zunächst den Schongang einlegen. Ausgiebiges Rumtollen ist leider vorerst tabu. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr, entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren und Vitamine (vor allem Vitamin C) im Futter unterstützen außerdem das Immunsystem.
Schmerzen im Gelenk
Hunde, die an Arthrose leiden, macht der Herbst besonders zu schaffen. Regen, Sturm und ständige Temperaturschwankungen sorgen für steife Glieder und machen das Aufstehen besonders schwer.
Auch wenn Ihr Hund jetzt weniger Lust hat aktiv zu sein, wohldosierte Bewegung ist ein Muss, damit die Gelenke nicht völlig versteifen. Nach einem Spaziergang sollte er zuhause einen wohlig, warmen Platz und gutes, hochwertiges Futter vorfinden.
Reichern Sie das Futter Ihres Lieblings mit Chondroitin und Glukasaminglykanen (enthalten z.B. in der Grünlippmuschel) an und ergänzen Sie es mit entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren (enthalten z.B. in Leinöl).
Vorsicht Jagdzeit!
Im Herbst ist die Chance im Wald auf einen Jäger zu treffen besonders hoch. Rot-, Dam- und Rehwild darf jetzt geschossen werden, die Schonzeit beginnt erst wieder Anfang Februar.
Was Viele nicht wissen: Jäger dürfen frei laufende, wildernde Hunde erschießen! Dieses Recht variiert zwar je nach Bundesland in seiner Auslegung und Strenge, trotzdem sollte man auf Nummer sicher gehen und den Hund im Wald anleinen. Besonders dann, wenn Ihr Hund des Öfteren seinem Jagdtrieb folgt.
Wenn Sie diese Dinge beachten, wird Ihr gemeinsamer Herbst bestimmt ein Golener.
1. Oktober 2012
Jetzt kommen sie bald wieder, die schaurig-schmuddeligen Tage an denen selbst der energiegeladenste Hund nicht mehr vor die Tür möchte – vom Herrchen/Frauchen ganz zu schweigen.
Um Langeweile vorzubeugen, haben wir hier für Sie ein paar lustige und sinnvolle Beschäftigungstipps für nasse Regentage gesammelt.

Schwimmen
Viele Hunde sind echte “Wasserratten” und vergnügen sich an heißen Sommertagen gerne im kühlen Nass. Aber was tun, wenn der Sommer langsam zu Ende geht und die Tage kühler und regenreicher werden? Einige Praxen für Hundephysiotherapie bieten deshalb bereits Schwimmstunden im eigenen Hundeschwimmbad an. Es gibt Kurse für Welpen, gezieltes Konditionstraining mit therapeutischer Begleitung oder einfach nur zum Spaß haben. Mit Schwimmen können Sie die Muskeln Ihres Lieblings gelenkschoned aufbauen , ebenso werden dabei Kondition und das Herz- Kreislaufsystem verbessert – vom Spaßfaktor einmal ganz abgesehen.
Apportieren
Keine Frage, Apportieren macht am meisten draußen und mit Stöckchen Spaß. Bei schlechtem Wetter kann man es aber auch prima in die Wohnung verlagern. Vor allem dann, wenn Sie und Ihr vierbeiniger Freund noch kein eingespieltes Team sind… muss ja nicht gleich jeder mitbekommen, dass eher Sie Ihrem Hund das Stöckchen hinterher tragen als anders herum.
Beibringen können Sie Ihrem Hund das Apportieren mit einem klassischen Futterdummy, einer Art Federmäppchen, in dem Leckerli versteckt sind. Zeigen Sie ihm, dass nur Sie das Futtermäppchen öffnen können. Ihr Hund wird schnell lernen, dass er nur an die Leckerlies kommt, wenn er mit Ihnen zusammen arbeitet und Ihnen den Dummy bringt. Erst wenn Ihr Hund das verstanden hat und Ihnen den Futterdummy zuverlässig zurück gebracht hat, können Sie Kommandos wie “apport” oder “brings” einführen.
Suchspielchen
Spiele, bei denen nach einem Leckerli oder einem Gegenstand gesucht werden soll, machen den meisten Hunden Spaß. Nutzen Sie dafür den angeborenen Geruchssinn Ihres Hundes und lassen Sie ihn mit seiner Nase arbeiten. Halten Sie ihm zunächst ein Leckerli mit dem Kommando “riech” unter die Nase. Legen Sie es dann vor seinen Augen beispielsweise unter das Sofa und schicken ihn mit dem Kommando “such” los. Somit verknüpfen Sie die beiden Kommandos “riech” und “such” mit der Aufgabe, Leckerli zu suchen. Wenn Ihr Hund das Kommando “such” erst einmal verknüpft hat, kann jeder Gegenstand von ihm gesucht und gefunden werden. Auch die Verstecke können Sie variieren und mit der Zeit erschweren.
Versuchen Sie doch auch einmal eine Fährte zu legen. Beim ersten Mal lassen Sie Ihren Hund wieder dabei zusehen, wie Sie eine Trockenfutterabrieb Spur legen, beim nächsten Mal binden Sie ihn dafür im Nebenzimmer an. Ist Ihr Hund ein kleiner Spürhund? Ganz egal, hauptsache der Spaß kommt nicht zu kurz beim Spielen.
Agility im Wohnzimmer
Das Wohnzimmer ist ein prima Ort, um zu testen, ob Ihr Hund genauso gerne über Hindernisse flitzt, wie manche Teilnehmer von Agility Turnieren. Ohne großen Aufwand können Sie kleine Parcours für Ihren Hund zusammen stellen, die seine Abenteuerlust wecken und so auch bei Regentagen ganz nebenbei seine Fitness stärken.
Als Hürde können Sie dabei benutzen, was gerade zur Hand ist, z.B. Regalbretter, Besenstiel, eine zusammengerollte Decke, Kartons, und, und , und… wichtig ist nur, dass sich Ihr Hund daran nicht verletzen kann.
Fangen Sie mit einer Hürde an! Ermuntern Sie Ihren Hund zunächst mit einem Spielzeug oder einem Leckerlie über die Hürde zu springen, manchmal hilft es auch, wenn Sie es ihm vormachen. Als nächsten Schritt können Sie den Gegenstand seiner Begierde vorweg werfen und er muss alleine darüber hüpfen. Beherrscht Ihr Hund das Hindernis, können Sie ein Kommando wie z.B. “hopp” einführen. Jetzt können Sie damit beginnen, mehrere Hürden hintereinander zu stellen.
Dem Agility Training sind auch im Wohnzimmer keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie Ihren Hund durch einen Reifen gehen oder unter einen Stuhl durch, über Regalbretter laufen oder von Stuhl zu Stuhl hüpfen. Lust auf mehr bekommen? Weitere Tipps und Tricks für das Agility Training im Wohnzimmer finden Sie z.B. auf www.spass-mit-hund.de/.
Was Sie generell wissen müssen:
Oberstes Gebot beim Home-Entertainment ist der Spaßfaktor, Sie beide sollten die gemeinsamen Aktivitäten genießen. Loben Sie Ihren Hund ausgiebig und belohnen Sie ihn mit Leckerli, aber achten Sie darauf, die Leckerlies von der täglichen Futterration abzuziehen!
Wichtig ist es, zunächst die Anforderungen klein zu halten, ein Trick muss nicht gleich beim 2. oder 3. Mal funktionieren. Belohnen Sie ihn anfangs auch schon dafür, überhaupt Interesse zu zeigen. Die Anforderungen können Sie dann Schritt für Schritt erhöhen, am Ende sollte es jedoch immer einen kleinen Erfolg und damit eine Belohnung geben.
Aufhören sollte man übrigens immer dann, wenn es am schönsten ist und Sie beide noch mit Spaß an der Sache sind. Das macht Lust auf mehr… und vielleicht finden Sie und Ihr bester Freund die nächsten Regentage nicht mehr ganz so trüb und grau.
30. August 2012
Für unsere Lieblinge ist uns nichts zu schade. Da nehmen wir selbst Wörter in den Mund, die wir unter normalen Umständen nicht mal in die Hand nehmen würden.
Den abgesetzten Kot unseres vierbeinigen Freundes zu analysieren, ist dabei keine sonderbare Eigenart von uns Hundebesitzern, sondern stellt ein einfaches Mittel zur Überprüfung seiner Gesundheit und seines Wohlbefindens dar. Auch die Futterqualität kann dadurch einfach bewertet werden. Wichtige Kriterien dabei sind: Menge, Konsistenz, Farbe und Geruch.
Zusammensetzung
Der Kot, auch Fäzes genannt, enthält alle Futterbestandteile, die weder durch körpereigene noch mikrobielle Vorgänge abgebaut und verdaut werden konnten. Aber auch Bakterien, Haare oder Substanzen körpereigener Herkunft wie Verdauungssekrete, Epithelzellen oder Schleim kann man im Kot finden.
Häufigkeit
Die Häufigkeit des Kotabsatzes wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben Erziehung und Haltungsbedingungen spielt die Rasse auch eine große Rolle. Größere Hunderassen neigen auf Grund ihres vergleichsweise geringeren Darmgewichts dazu häufiger Kot abzusetzen.
Je nach Futterzusammensetzung und –verdaulichkeit kann die Absatz-frequenz zwischen einmal in zwei Tagen und viermal pro Tag liegen. Zudem kann der Kotabsatz auch durch Krankheit, wie z.B. bei einer chronischen Darmentzündung vermehrt werden.
Menge
Die abgesetzte Kotmenge ist unter anderem ein Kriterium für die Verdaulichkeit des Futters. Je verdaulicher das Futter, desto niedriger die Kotmenge.
Wird ein Futter mit hohem Rohfaseranteil (viel Obst und Gemüse) verfüttert, so ist ein größerer Kothaufen auf Grund der unverdaulichen Ballaststoffe ganz normal.
Konsistenz
Die Beschaffenheit des abgesetzten Kots sollte weder zu weich, noch zu hart sein. Eine sehr harte, trockene Konsistenz erschwert das Kotabsetzen und kann zu Schmerzen führen. Erwünscht ist eine Kotkonsistenz, die trocken und gut geformt ist, sodass man ihn einfach beseitigen kann.
Zu weicher Kot, Durchfall oder Flatulenz kann die Folge von einem zu hohen Anteil an unverdaulichem Eiweiß (z.B. bindegewebsreiche Schlachtabfälle) sein. Letzteres kann aber auch durch Geliermittel beim Dosenfutter hervorgerufen werden. Auch zu wenig pflanzliche Faserstoffe im Futter erhöhen die Tendenz zu weichem Kot. Dem kann man beispielsweise durch eine Zugabe von ballaststoffreichem Gemüse (z.B. Karotte) entgegenwirken.
Farbe
Meist weist de Kot eine dunkelbraune Färbung auf. Diese kann allerdings je nach Futterzusammenstellung variieren. Bei Karotten ist beispielsweise eine leicht rötliche Färbung zu beobachten, bestimmte Gemüsesorten führen auch zu einer grünlich olivfarbenen Verfärbung.
Auch Krankheiten können über die Farbe des Kots erkannt werden. Blutungen im vorderen Verdauungstrakt machen sich durch den Absatz von dunklem, fast schwarzem Kot bemerkbar. Erkennt man dagegen frisches Blut im Kot, deutet dies auf eine Blutung im Dickdarm hin. Ist die Fettverdauung gestört, zeigt der Fäzes meist eine hellere, pastöse Beschaffenheit.
Geruch
Futterart, Passagezeit und Wassergehalt beeinflussen den Geruch des Kots. Ist die Darmpassage zu schnell oder die Zufuhr an tierischem Eiweiß zu hoch, können bst. Stoffe wie z.B. Eiweiße im Dünndarm nicht vollständig verdaut werden und gelangen so in den Dickdarm. Dort werden sie von den Darmbakterien verstoffwechselt, was zur Bildung großer Mengen an flüchtigen Fettsäuren (Essig-, Propion- und Buttersäure) und einem unangenehm faulig riechendem Kot führt. Je weniger Wasser der Kot enthält, desto geringer ist auch sein Geruch.

27. Juli 2012
Lange hat er auf sich warten lassen, aber wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben. Jetzt ist er da – der lang ersehnte Sommer.
Ob sich unsere vierbeinigen Freunde jedoch genauso sehr auf die heißen Tage freuen wie wir, ist eher fragwürdig. Im Gegensatz zu uns Menschen fehlt ihnen nämlich eine für den Sommer sehr nützliche Körperfunktion – sie können nicht über die Haut schwitzen.
Hunde regulieren Ihre Körpertemperatur stattdessen über das Hecheln. Die schnell hin und her bewegte Atemluft kühlt sehr wirkungsvoll aber auch die Verdunstungs-kälte der stark angefeuchteten Zunge trägt dazu bei. Die Schweißdrüsen an den Ballen der Pfoten dienen eher der Markierung und weniger dem Kühlen.
Durch starkes Hecheln verlieren die Hunde viel Flüssigkeit, daher benötigen sie im Sommer fast doppelt soviel Wasser. Frisches, sauberes Wasser sollte für Ihren Liebling also immer zugänglich sein.
Pralle Sonne meiden!
Hätten sie die Wahl, würden Hunde immer die Sonne meiden und sich lieber im Garten ein schattiges Plätzchen suchen, an dem sie sich lang machen können. Spaziergänge oder Training sollten deshalb auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden verschoben und Überanstrengungen vermieden werden.
Ein Bad im kühlen Nass, dies kann sowohl der heimische Hundepool als auch ein See oder Bach sein, macht riesen Spaß und bringt zusätzlich Abkühlung. Doch Vorsicht – die Hygiene sollte bei all dem Badespaß nicht zu kurz kommen. Um etwaige Krankheitserreger zu beseitigen, duschen Sie Ihren Hund nach dem Baden zu Hause noch einmal gründlich ab.
Vorsicht – Hitzefalle Auto
Hunde sollten im Sommer nie alleine im Auto gelassen werden. Selbst wenn das Auto im Schatten geparkt ist, können sich innerhalb kurzer Zeit Temperaturen bis zu 60 °C im Inneren entwickeln. Da hilft auch das Öffnen des Schiebedachs oder der Fensterspalt nicht viel aus. Schafft der Körper es nicht mehr, seine Temperatur zu senken, kommt es schnell zum Hitzeschlag.
Leichte Kost für heiße Tage
An heißen Tagen ist es ganz normal, dass Ihr Hund weniger frisst. Um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten, sollten Sie ihm leichte Kost anbieten und die Mahlzeit auf kleine Portionen verteilen (am besten Morgens und Abends).
Fressnäpfe sollten Sie auf keinen Fall herumstehen lassen. Übriggebliebene Reste gehören in den Kühlschrank und leergefressene Näpfe sofort gespült. Vergammelte Futterreste stellen ein Infektionsrisiko dar und locken zudem unliebsames Ungeziefer an.

Urlaub mit Hund
Wer mit Hund verreisen möchte, sollte sich jedoch vorab erkundigen, wo man mit Hund willkommen ist und welche Einreisebestimmungen gelten. Unter http://www.urlaub-mit-hund.de/ finden Sie unter Anderem Hundefreundliche Ferienwohnungen und Hotels im In- und Ausland.
Gerade beim Strandurlaub lässt sich direkte Sonne kaum vermeiden. Schützen Sie Ihren Hund deshalb mit Sonnencreme (geeignet sind Produkte für Kinder), denn auch Hunde können Sonnenbrand bekommen. Vor allem weiß- und kurzhaarige Rassen sind empfindlich, genauso wie Stellen, die nur wenig mit Fell bedeckt sind, z.B. die Nasenpartie.
Wenn Sie auf die Bedürfnisse Ihres Hundes Rücksicht nehmen, wird Ihr Hund genauso viel Spaß am Sommer haben wie Sie.