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Wildsterne News

Hier können Sie Neuigkeiten über Wildsterne lesen. Was uns gerade umtreibt und mit welchen neuen Zutaten Sie in Zukunft rechnen können.

Ein Pfundskerl – Vorsicht dicker Hund!

16. Mai 2013

In Europa sind rund ein Viertel der Hunde übergewichtig, dies haben wissenschaftliche Untersuchungen belegt. Bei älteren Hunden steigt der Anteil sogar bis auf 40 %. Zwar gilt es zu beachten, dass es dabei erhebliche Rasseunterschiede gibt, die Zahl ist trotzdem alarmierend.

Nicht selten wird diese Tatsache nämlich von den Hundehaltern gar nicht wahrgenommen. Wir zeigen Ihnen nützliche Tipps, wie Sie Übergewicht erkennen und was Sie dagegen unternehmen können.

Vorsicht dicker Hund

Definition Übergewicht und Adipositas

Als übergewichtig werden Hunde eingestuft, deren Gewicht 10 % über dem Idealgewicht liegt. Massives Übergewicht, von mehr als 20 % über dem Idealgewicht, bezeichnet man als Adipositas. Definiert wird Adipositas als „übermäßige Vermehrung oder Bildung von Fettgewebe“ (Dr. N. Dillitzer). Der Körperfettgehalt kann auf bis zu 40 % ansteigen.

Dabei handelt es sich nicht nur um einen „Schönheitsfehler“, sondern um eine ernst zu nehmende Krankheit, die zu vielen weiteren Erkrankungen, wie z.B. Diabetes mellitus, Herz- und Kreislauferkrankungen oder Gelenkserkrankungen, führen kann.

Wie Sie Übergewicht erkennen

Als erster Indikator dient natürlich die Waage und der Vergleich von Soll- und Ist-Gewicht. Doch was tun, wenn Sie das Idealgewicht Ihres Hundes nicht kennen? Gerade bei Mischlingshunden oder Hunden, die von rassetypischer Größe und Körperbau abweichen, ist es gar nicht so einfach, das optimale Körpergewicht zu bestimmen.

In einem solchen Fall sollten Sie zusätzlich Augen und Tastsinn zu Hilfe nehmen, damit lässt sich Übergewicht schnell und einfach feststellen – auch ohne den Gang auf die Waage.

Beginnendes Übergewicht erkennen Sie daran, dass die Rippen unter der Fettschicht schwer bis kaum ertastbar sind. Gerade im Bereich der Lenden, am Schwanzansatz und am Bauch sind Rundungen erkennbar und es hat sich ein fühlbares Fettpolster gebildet. Auch die Taillie ist nur noch schwer zu erkennen.

Stark übergewichtig ist Ihr Hund dann, wenn die Rippen unter einer dicken Fettschicht nicht mehr oder nur unter Anwendung starken Drucks spürbar sind. Bei starkem Übergewicht sind weder Magengrube noch Taille zu erkennen. Die Brust-Bauch-Linie fällt zudem auf Grund des starken Bauchfettes in Richtung Knie ab. Es bildet sich der sogenannte Hängebauch.

Was Sie dagegen tun können

Haben Sie oder Ihr Tierarzt Übergewicht oder gar Adipositas bei Ihrem Hund festgestellt, sollten Sie umgehend handeln. Ein dicker Hund hat nachweislich eine geringere Lebenserwartung (bis zu 2 Jahren) und oft auch eine geringere Lebensqualität.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist mehr Bewegung. Zu Beginn sollten Sie es jedoch langsam angehen lassen. Bei starkem Übergewicht und untrainierten Hunden beanspruchen Sprünge über Stock und Stein sehr schnell die Gelenke. Fangen Sie stattdessen mit täglichen Spaziergängen an. Auch Schwimmen eignet sich sehr gut für übergewichtige Hunde. Sind die ersten Kilos bereits gepurzelt, können Sie nach und nach die Anforderungen bei den Spaziergängen steigern. Wählen Sie unterschiedliche Untergründe, wie Laub, Sand oder Wasser und lassen Sie Ihren vierbeinigen Liebling über Hindernisse laufen. Das verbraucht zusätzliche Energie.

Finden Sie heraus, was Ihnen und Ihrem Hund gemeinsam Freude macht, denn Spaß ist die beste Motivation zum Abnehmen.

Die wichtigste Maßnahme bei übergewichtigen Hunden ist natürlich die Reduktion der Energiezufuhr. Gerade hier ist vor allem Ihre Disziplin und Konsequenz gefragt. Für jeden Hundehalter ist es schwer, den bettelnden Hundeaugen ihres Lieblings zu wiederstehen. Trotzdem sollte es ab heute vorbei mit Tischabfällen oder übermäßigen Leckerlis sein. Möchten Sie Ihren Hund dennoch hin und wieder mit einem kleinen Happen belohnen, sollten Sie dies aus einem Behälter tun, in den Sie schon morgens die tägliche Futterration gefüllt haben. So behalten sie immer den Überblick.

Damit es erst gar nicht zum Betteln oder gar zum Aufnehmen artfremder Nahrung kommt, können Sie beim Füttern des Wildsterne Futters ein paar psychologische Tricks anwenden. Mixen Sie zu Ihrem Futtermix gesunde und kalorienarme „Füllstoffe“ wie Apfel, Karotte und Reispops. Zusätzlich sollten Sie das Futter, bis auf ein paar Brocken für den Zahnabrieb in ¾ Teilen Wasser einweichen. Das Futter quillt auf und lässt den Napf gleich viel gefüllter aussehen.

Wussten Sie schon? Wenn Sie bei der Hundedatenabfrage im Wildsterne Futtermixer leicht oder stark übergewichtig ankreuzen, reduzieren wir bei der Rezepturberechnung automatisch den Energiebedarf. Trotzdem achten wir darauf, dass weiterhin alle anderen Nährstoffe, wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe optimal abgedeckt werden.

Haben Sie noch weitere Fragen rund um das Thema Übergewicht oder zu einem anderen Ernährungsthema? Dann können Sie sich auch direkt unter der 089 201878477 oder der vet@wildsterne an unser Wildsterne VET-Team wenden. Dort hilft man Ihnen gerne weiter!

Kategorie Hundeernährung

Es gibt viele Gründe, die für einen kleinen Hund sprechen!

18. April 2013

Zu den sogenannten Zwerghunden zählen Vierbeiner mit einer Schulterhöhe bis zu 30 cm. Der kleinste Hund unter ihnen ist der Chihuahua. Weitere beliebte Vertreter dieser Gruppe sind z.B. Zwergspitz, Shih Tzu, Bolonka und Jack Russel Terrier.  Bisher konnten Sie sich noch nicht für kleine Hunde begeistern? Dann lesen Sie weiter! Es gibt nämlich viele Gründe, sich für einen von ihnen zu entscheiden – vor allem, wenn Sie in einer Stadt wohnen…

Gute Gründe für einen kleinen Hund

Kaum jemand wird Sie auf Grund eines kleinen Hundes meiden

Kleine Hunde machen kaum jemandem Angst, sie werden von den Meisten freundlich und wohlwollend behandelt. Niemand wird wegen Ihrem Mini die Straßenseite wechseln oder sich schützend vor sein Kind werfen.

Mit ihm können Sie evtl. sogar Hundeverbote aufheben

Bei einem kleinen Hund wird häufig mal ein Auge zugedrückt und sie dürfen mit ihm auch dort rein, wo sonst Hundeverbot herrscht. Eine Deutsche Dogge ist Ihnen im Kaufhaus sicher noch nicht begegnet. Ganz bestimmt aber schon einmal Chihuahua, Zwergspitz und Co.

Selbst Vermieter können sich mit ihm anfreunden

Mit einem Zwerghund ist es in der Regel leichter eine Wohnung zu ergattern, als mit einem größeren Artgenossen. Trotzdem sollten Sie vor der Anschaffung gründlich Ihren Mietvertrag studieren und im Zweifelsfall Ihren Vermieter um Erlaubnis fragen.

Platzfragen gibt es mit ihm nicht

Sie haben ein kleines Apartment mitten in der City? Kein Problem für einen Mini. Mit ihm müssen Sie keine Angst haben, dass bei einer 180° Drehung gleich die Deko abgeräumt wird oder Ihnen der Platz auf dem Sofa streitig gemacht wird. Auch brauchen Sie keinen Van oder Kombi um Ihren vierbeinigen Liebling zu chauffieren, ein kleiner Hund findet selbst im Mini noch genügend Platz.

Das Portemonnaie wird geschont

Was die Unterhaltskosten angeht, sind Sie mit einem kleinen Hund besser dran, als mit einem Großen. Alleine an der Futtermenge können Sie mit ihm deutlich sparen. Die Abnutzung von Spielzeug, Geschirr und Halsband fällt bei den Zwergen ebenfalls niedriger aus, was die Neuanschaffungskosten für solche Dinge erheblich sinken lässt.

Mit ihm müssen Sie keine Gemeindegesetze studieren

Um Ihre Zuverlässigkeit zu testen, müssen sich Hundehalter normalerweise einer Sachkundeprüfung unterziehen. Dies gilt aber erst ab einer Widerristhöhe von 40 cm und/oder einem Gewicht von 20 kg. Für einen kleinen Hund gibt es dagegen keine Hunde-Gefahren-Verordnung.

Als Reisebegleiter ist er unkompliziert

Wie bereits erwähnt, nimmt ein kleiner Hund im Auto nur wenig Platz ein und lässt so genügend Raum für Ihre Koffer. Aber auch beim Verreisen mit der Bahn oder dem Flugzeug kommen Sie mit den Kleinen deutlich besser davon als mit einem großen Hund. Bei der Bahn brauchen die Zwerge nicht einmal eine Fahrkarte und im Flugzeug dürfen Sie in der Passagier Kabine mitreisen. Selbst die Hotelsuche gestaltet sich einfacher, da man dort kleinen Hunden gegenüber wesentlich toleranter eingestellt ist.

Sie müssen auf nichts verzichten

Wer denkt, kleine Hunde eignen sich nur als Schosshündchen und müssen ständig durch die Gegend getragen werden, liegt falsch. Mit ihnen können Sie genauso gut ausgedehnte Spaziergänge unternehmen und auf der Wiese herumtoben wie mit ihren größeren Artgenossen. Durch Ihre schnelle Auffassungsgabe und hohe Lernbereitschaft eignen Sie sich außerdem für Agility- und Intelligenzspielchen.

 

Kategorie Allgemein

10 Regeln, die Sie bei kleinen Hunden befolgen sollten!

18. April 2013

„Ach ist der niedlich und so zuckersüß!“ Kleine Hunde werden leider oft nicht ernst genommen und selbst von Ihren Besitzern wie ein Kleinkind behandelt. Was vielen Haltern nicht klar ist: bei der Erziehung kleiner Hunde muss man genauso viel Arbeit investieren wie bei Hunden großer Rassen. Und vor allem konsequent und diszipliniert bleiben – sonst tanzt Ihnen Ihr kleiner, süßer Bello ganz schnell auf der Nase herum. Wir zeigen Ihnen 10 wichtige Regeln, die Sie dabei beachten sollten.

10 Regeln für kleine Hunde

1. Berücksichtigen Sie die rassespezifischen Eigenschaften Ihres Hundes!

Den Fehler, alle kleinen Hunde über einen Kamm zu scheren, sollte man nicht begehen. Jede Zwergrasse hat individuellen Eigenschaften und Bedürfnisse, die man auch in der Erziehung berücksichtigen sollte. Viele kleine Rassen, wie z.B. Dackel, Terrier und Pinscher, sind Arbeitshunde und schwieriger zu erziehen als reine Begleithunde. Sie haben zudem einen großen Bewegungsdrang, dem man nachkommen muss.

Erkundigen Sie sich also vorab gründlich, welche Rasse wirklich zu Ihnen passt.

2. Nehmen Sie Ihren Hund ernst!

Lassen Sie sich durch seine Größe nicht täuschen. Auch ein kleiner Hund ist ein vollwertiger Hund und sollte dementsprechend ernst genommen werden. Natürlich sehen wir das Zähne fletschen und  Knurren eines Zwergpinschers etwas gelassener als bei einem Riesenschnauzer – eventuell belächeln wir es sogar. Nur tut man damit den Hunden keinen Gefallen.  Bei Sonderbehandlungen und nachlässiger Disziplin lernt der Kleine nämlich sehr schnell, uns Zweibeiner zu manipulieren oder gar zu tyrannisieren.

3. Bieten Sie ihm keine Vorzüge!

Ihr kleiner Liebling mag sein Fressen nicht? Allzu gerne lässt man sich darauf ein, ihm eine Alternative anzubieten und merkt dann schnell, dass man dies nun öfter machen muss. Wie bereits gesagt, auch ein kleiner Hund ist ein vollwertiger Hund. Sie sollten sich deshalb nicht von seiner Niedlichkeit blenden und alle Marotten durchgehen lassen.

Machen Sie Ihrem Zwerg klar, dass Sie das Alphatier sind und die Richtung vorgeben. Ihr Hund wird Ihnen nicht böse sein. Im Gegenteil: ungeklärte Positionen in Ihrer Gemeinschaft überfordern ihn schnell.

4. Schonen Sie ihn nicht unnötig!

Viele Halter von kleinen Hunden denken, ihr Zwerg könne nicht eine Stunde am Stück laufen. Sie nehmen ihn ständig auf den Arm, tragen ihn in Taschen herum und verhätscheln ihn, wo es nur geht. Das Ergebnis: die Hunde fühlen sich wichtig und an Ranghöchster Stelle – noch vor dem Halter. Dass dies zu ernsthaften Problemen führen kann, sollte jedem klar sein.

Trotz Ihrer geringen Größe haben auch die Minis einen großen Bewegungsdrang und Spaß am Laufen. Gehen Sie mit ihm regelmäßig Gassi, lassen Sie ihn Laufen, Toben und Spielen Sie mit ihm und stellen Sie ihm kleine Aufgaben, die ihn geistig fordern. Ihr Hund wird es Ihnen mit Ausgeglichenheit danken.

5. Ziehen Sie nicht grob an der Leine!

Folgendes Szenario kennen wir alle:  ein kleiner Hund an der Leine schnüffelt hingebungsvoll an einem Gegenstand herum. Sein ungeduldiger Halter zieht ihn durch Einrasten der Flexileine grob nach oben – und Schwups – schwebt der kleine Hund ein paar Meter weiter. Dieses Verhalten ist äußerst respektlos dem Hund gegenüber, da er nicht einmal die Chance bekommt zu reagieren.

Rufen Sie Ihren Hund stattdessen, wenn Sie weiter möchten. Auch kleinen Hunden kann man Kommandos beibringen. Grundkommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Komm“, „Bleib“ und „Bei Fuß“ sollte jeder Hund beherrschen. Sie erleichtern nicht nur das tägliche Gassi gehen, das Üben der Kommandos fördert zusätzlich die geistige Arbeit.

6. Geben Sie Ihrem Hund eine Aufgabe!

Die Minis sind keineswegs dümmer als ihre größeren Artgenossen. Im Gegenteil, Dackel, Terrier und Co. zeigen großen Lerneifer und höchste Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Wurde Ihr Hund früher noch als Arbeitshund z.B. bei der Jagd eingesetzt, so fühlt er sich beim einfachen Gassigehen sicher schnell unterfordert.

Werden Sie kreativ und denken Sie sich für Ihren Kleinen Intelligenzspielchen und kleinere Aufgaben aus! Gemeinsames Spielen fördert zudem die Gemeinschaft und schweißt sie noch fester zusammen.

7. Bellattacken sollten Sie nicht durchgehen lassen!

Kleine Hunde sind oft als „Kläffer“ verschrien. Hierbei hat aber ganz klar der Mensch versagt. Häufiges Knurren, Bellen und/oder erhöhte Nervosität sind Zeichen von Unter- bzw. Überforderung und schlechter Erziehung.

Achten Sie darauf, dass Sie bei Ihrem kleinen Liebling jedes übertriebene Knurren oder Bellen konsequent unterbinden. Gleichzeitig ist es wichtig, nach den Gründen dafür zu suchen. Hilfe dafür können Sie in einer Hundeschule finden.

8. Nehmen Sie ihm seine Ängste!

Einige kleine Hunde entwickeln Ängste vor größeren Dingen und sind mitunter sehr schreckhaft. Wenn Sie dies bei Ihrem Hund feststellen, sollten Sie sich gemeinsam mit ihm seinen Ängsten stellen! Gehen Sie direkt auf das Objekt seiner Angst zu und rufen Sie ihn zu sich. Zeigen Sie Geduld und loben Sie ihn überschwänglich, wenn er bei dem „Monster“ angekommen ist.

Wichtig ist trotzdem, dass Ihr Hund in stressigen und für Ihn gefährlichen Situationen zu Ihnen flüchten kann und dort auch immer Schutz erfährt.

9. Lassen Sie den Kontakt zu großen Hunden zu!

Erfahrungsgemäß stellt die Sozialisierung mit größeren Artgenossen, ein Problem für die Halter dar.  Aus Angst, Ihr kleiner Liebling könnte beim Spielen verletzt werden, lassen sie gleich gar keinen Kontakt zu andern Hunden zu. Dabei sind Sozialkontakt und die Sozialisierung für jeden Hund wichtig.

Versuchen Sie dem Drang, Ihren Hund bei jeder Begegnung mit einem Größeren gleich auf den Arm zu nehmen, zu wiederstehen. Oftmals schürt dieses Verhalten Konflikte, anstatt sie zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nur positive Erfahrungen beim Spiel mit anderen Hunden sammelt. Sollte ein anderer Hund offensichtlich aggressives Verhalten zeigen, müssen Sie selbstverständlich schützend eingreifen.

10. Gewähren Sie ihm Freiraum!

Viele Halter von kleinen Hunden sind ständig besorgt um sie und tun sich deshalb schwer, den Hund auch einmal selbständig etwas machen zu lassen.   Aber auch Minis toben gerne mit anderen Hunden im Park und haben Spaß am leinenlosen Rennen. Gönnen Sie Ihrem Hund doch ab und an den Freiraum und lassen ihn von der Leine! Voraussetzung dafür ist natürlich Grundgehorsam und zuverlässiges Abrufen. Wenn eine Situation brenzlig wird, sollten Sie sofort einschreiten können.

Kategorie Allgemein

10 Lebensmittel, die für Ihren Hund gefährlich sind

27. März 2013

Nicht alle Lebensmittel, die uns schmecken und wohl bekommen, sind auch für unsere vierbeinigen Freunde gut. Manche Dinge wirken sogar giftig und können im schlimmsten Falle zum Tode führen.  Damit dies nicht geschieht, haben wir für Sie 10 Lebensmittel aufgelistet, die Sie Ihrem Hund auf keinen Fall füttern dürfen. Von einigen werden Sie vielleicht überrascht sein.

Achtung - gefährliche Lebensmittel

Meist sind Vergiftungen eine Frage der aufgenommenen Menge. Wenn es um Ihren liebsten Freund geht, sollten Sie jedoch kein Risiko eingehen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollten Sie schnellstmöglich Ihren Tierarzt aufsuchen!

Alkohol

Eigentlich versteht es sich von selbst, dass Alkohol bei Hunden die gleichen Auswirkungen hat, wie bei uns Menschen und deshalb schädlich ist. Da der Hund Alkohol nur sehr langsam und unvollständig verstoffwechseln kann, kommt es bei ihm aber viel schneller zu einer Vergiftung.

Erste Anzeichen einer Alkoholvergiftung sind starkes speicheln, Durchfall und Erbrechen, meist gefolgt von Schreckhaftigkeit, Koordinationsstörungen, Krampfanfällen und Fieber.

Avocado

Die für uns so leckere und unschädliche Avocado ist für den Hund, aufgrund des enthaltenen Toxins „Persin“, absolut giftig. Dies gilt sowohl für den Kern als auch für das Fruchtfleisch der Avocado.

Persin wirkt sich beim Hund schädigend auf die Herzmuskulatur aus, bei einer Vergiftung kann es deshalb zum Herzversagen kommen. Hier ist absolute Vorsicht geboten, denn eine Vergiftung durch Avocados endet für den Hund meist tödlich!

Rohe Bohnen

Bohnen sind für Hunde, genau wie für uns Menschen nur im gekochten Zustand genießbar. Rohe Bohnen enthalten das Toxin „Phasin“, welches im Dünndarm die Protein-Biosynthese hemmt. Durch Erhitzen wird dieses Toxin zerstört und damit unwirksam.

Hat Ihr Hund eine größere Menge an rohen Bohnen gefressen, äußert sich dies meist durch Erbrechen, Bauchkrämpfen oder Durchfall. Im Extremfall kann eine Vergiftung sogar zum Tod führen.

Salz

Bei einer Vergiftung durch Salz kommt es auf die Dosis an. Kleine Mengen sind ungefährlich, große Mengen dagegen bringen den Wasserhaushalt und damit den Stoffwechsel des Hundes durcheinander. Eine erhöhte Flüssigkeitsansammlung im Körper des Hundes ist die Folge.  Um das überschüssige Salz wieder auszuscheiden und eine Dehydrierung zu vermeiden, sollten Sie Ihrem Hund genügend Wasser zuführen. Im Falle eines herzkranken Hundes sollten Sie immer den Tierarzt aufsuchen!

Schokolade

Grundsätzlich gilt: keine Kakao- oder Schokoladenhaltige Lebensmittel für Hunde! Neben dem vielen Zucker enthält Schokolade nämlich den Giftstoff „Theobromin“. Beim Verzehr von zu viel Schokolade, vor allem Zartbitterschokolade oder Schokolade mit hohem Kakaoanteil, kann es zu lebensgefährlichen Vergiftungen kommen. Für kleine Hunde, wie z.B. den Chihuahua können schon 2 Stückchen Schokolade zu einer tödlich endenden Vergiftung führen.

Rohes Schweinefleisch

Schweinefleisch sollte dem Hund niemals roh gefüttert werden. Es ist zwar nicht giftig, für den Hund besteht jedoch eine hohe Infektionsgefahr. Rohes Schweinefleisch kann das Aujetzki-Virus enthalten, das für den Menschen zwar harmlos ist, beim Hund aber schnell zum Tode führen kann.

Tabak

Tabak ist für Hunde sehr gefährlich, da er innerhalb kürzester Zeit beim Hund zum Tode führen kann. Das im Tabak enthaltene „Nikotin“ verursacht Beschwerden wie Erbrechen, Muskelzittern, Kreislaufprobleme und Krämpfe. Gerade bei Welpen ist Vorsicht geboten, dass sie aus jugendlicher Neugier nicht ausversehen Zigarettenkippen verschlucken.

Weintrauben

Hunde dürfen keine Weintrauben oder gar Rosinen zu fressen bekommen, da diese den Kalziumgehalt im Blut dramatisch erhöhen. Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen oder Durchfall können die Folge sein. In schlimmen Fällen kann es sogar zu Nierenversagen kommen.

Nachtschattengewächse

Paprika, Auberginen, Tomaten und Kartoffeln gehören zur Kategorie der Nachtschattengewächse. Im reifen Zustand völlig ungefährlich, enthalten die grünen, unreifen Früchte der meisten Nachtschattengewächse gefährliche Mengen an Solanin. Eine Solanin-Vergiftung äußert sich beim Hund in schweren Verdauungsstörungen, meist begleitet von Zittern, Schwächegefühlen, Atemnot und Lähmungen.

Achtung: das Solanin befindet sich auch in den Trieben und den grünen Stellen der Kartoffel. Diese sollten deshalb vor dem Garvorgang großzügig entfernt werden. Das Kochwasser ist zu verwerfen, da es das wasserlösliche Solanin enthält.

Zwiebelgewächse

Zwiebeln und Zwiebelgewächse führen beim Hund egal in welcher Form (roh, gekocht oder getrocknet) zu schweren Vergiftungen. Sie enthalten die Schwefelverbindungen „N-Propyldisulfid“ und „Allylpropylsulfid“, die beim Hund eine Hämolyse verursachen. Die roten Blutkörperchen werden zerstört, der Sauerstoffgehalt im Blut sink und eine sogenannte Anämie (Blutarmut) ist die Folge.

Die Liste der Lebensmittel, die Sie Ihrem Hund nicht zu fressen geben sollten, lässt sich noch um einige Punkte erweitern. Deshalb ist es ratsam, sich auch bei Ihrem Tierarzt noch einmal zu informieren. Wenn Sie sich bei einem Lebensmittel nicht sicher sind, gilt generell: lieber vermeiden!

Kategorie Hundeernährung

3. Platz als “Bester Online-Pure-Player”!

26. März 2013

Jedes Jahr kürt die Internet World Business die besten Onlineshops. Aus über 400 Bewerbern wurden am 19. März 2013 im Rahmen der INTERNET WORLD Messe die besten Shops prämiert.

Wildsterne.de hat es in der Kategorie „Bester Online-Pure-Player“ schon im Vorfeld in die Top 5 geschafft, jetzt konnten wir im Finale Platz 3 erzielen.

Begründung der Jury: „Wildsterne.de” hat neben den großen Futterversendern eine lukrative Nische aufgetan. Der Hundefutter Konfigurator wirkt kaufmotivierend und bedienerfreundlich“.

Wir legen viel Wert auf Interaktion, Details, eine zielgruppengerechte Ansprache und freuen uns, dass sich die Mühen lohnen. Das Team ist sehr stolz über diese Auszeichnung, sie bestärkt uns in unserem Weg und motiviert uns gleichermaßen für die vielen Aufgaben, die noch vor uns liegen.

Kategorie Wildsterne News

Wildsterne Konto anlegen und Mixe verwalten

1. März 2013

Wie lege ich ein Wildsterne Konto an und verwalte meine Mixe?

1. Um ein Wildsterne Konto anzulegen, müssen Sie sich zunächst auf unserer Webseite www.wildsterne.de registrieren. Dafür benötigen wir Ihre E-Mail Adresse und ein Passwort.

2. Unter “Mein Konto” können Sie Ihre Rechnungs- und Lieferadresse angeben und jederzeit wieder abändern.

3. Sobald Sie einen Wildsterne FutterMix  in den Warenkorb gelegt haben, können Sie einen Haken bei “Mix unter meine Mixe speichern” setzen (siehe Bild). Nach vollständigem Abschluss der Bestellung wird dieser Mix/diese Mixe in Ihrem Konto gespeichert.

 

 

4. Wenn Sie bei Ihrer nächsten Bestellung den gleichen FutterMix kaufen möchten, gehen Sie nach dem Login einfach auf “Meine Mixe” und laden Sie den gewünschten Mix in den Warenkorb (siehe Bild).

 

 

5. Unter “Meine Mixe” können Sie unter anderem auch den FutterMix und/oder Ihre eingegebenen Hundedaten bearbeiten oder löschen. Einmal eingegeben, altert der Hund übrigens automatisch mit!

Kategorie Wussten Sie schon?

Hallenbäder für Hunde – Schwimmspaß trotz Winterkälte

1. März 2013

Viele Hunde sind absolute Wasserratten. Einmal hineingesprungen, sind die meisten unter ihnen schwer wieder aus dem kühlen Nass zu locken. Im Wasser zu planschen macht ja auch unglaublich viel Spaß!

Während der warmen Jahreszeit bieten Seen, Bäche oder auch mal der heimische Gartenpool ausreichend Möglichkeit dafür. Doch was tun im Winter, wenn Eis und Schnee den Spaß verderben?

Die Lösung – ein Hallenbad nur für Hunde. Schwimmen kräftigt die Muskulatur und stärkt das Herz-Kreislauf-System, ohne dabei die Gelenke zu belasten. Deshalb bieten immer mehr Hundephysiotherapeuten Schwimmen für Hunde im eigenen Hallenbad an. Dabei reicht das Kursangebot von „Welpen-Schwimmen“ und „Anfänger-Schwimmen“, über „Spaß-Schwimmen“ bis hin zu „Therapeutischem Schwimmen“.

Für Welpen und  alle wasserscheuen Hunde eignet sich das Schwimmen unter therapeutischer Aufsicht besonders gut. Schwimmanfänger sollten langsam und behutsam ans Wasser gewöhnt werden. Die Münchner Hunde-Physiotherapeutin Elke Pfeiffer (www.reha-fuer-hunde.de) geht mit jedem vierbeinigen Kursteilnehmer persönlich baden, gibt gekonnt Hilfestellung und nimmt ihnen so die Angst vorm kühlen Nass.

Ein Schwerpunkt ihrer Praxis „Reha für Hunde“ ist natürlich die Physiotherapie. Schwimmen ist eine der besten Methoden, um einen Hund nach überstandener Operation oder weil der Vierbeiner bereits in die Jahre gekommen ist, wieder fit zu bekommen. Geschwächte Muskeln können effektiv trainiert und wieder aufgebaut werden. Außerdem dient Schwimmen der Prävention bei chronischen Erkrankungen und beugt Folgeschäden wie Arthrose, Verschleiß oder Muskelverhärtungen vor. Im Wasser reduziert sich das Eigengewicht bis zu 90%, dadurch können Bewegungen leichter und aktiver ausgeführt werden. Haben sich fehlerhafte Bewegungen beim Hund eingeschlichen, können diese beim Schwimmen entdeckt und durch den Therapeuten korrigiert werden.

Schwimmtraining eignet sich auch sehr gut zum Abbau von lästigem Winterspeck und um Muskeln und Kondition auf den Frühling vorzubereiten. Laut einigen Studien können für einen Hund 15 Minuten Schwimmen mit ca. 60 Minuten Traben gleichgesetzt werden. Beim Herumplanschen im Wasser macht das Training außerdem gleich viel mehr Freude. Als netter Nebeneffekt werden so Glückshormone ausgeschüttet, die den Lern- und Heilungsprozess unterstützen können.

Aber auch für gesunde Hunde kommt der Spaß im Hallenbad nicht zu kurz. Sowohl die Praxis von Elke Pfeiffer als auch viele andere Hundebäder bieten Schwimmkurse „just for fun“ an. Nach Lust und Laune können sich die Vierbeiner dort verausgaben und ihre Freude am Wasser ausleben.

Infos gibt´s z.B. unter www.reha-fuer-hunde.de

Kategorie Allgemein

Weiße Winterwelt

1. Februar 2013

Von wegen Stubenhocker: sobald der Winter mit seiner weißen Pracht ins Land gezogen ist, hält es (fast) keinen Hund mehr im Warmen. Die Freude am Winter und am Schnee ist ihnen deutlich anzusehen – vorausgesetzt Pflege und Programm stimmen.

Wir zeigen Ihnen nützliche Tipps, wie Sie Ihren Liebling sicher durch den Winter bringen.

 

Schutz vor rissigen Pfotenballen

Kältebedingte Probleme fangen schon beim täglichen Spaziergang an. Eis, Schnee und ganz besonders Streusalz strapazieren empfindliche Hundepfoten. Um vor Rissen im Ballen zu schützen, empfiehlt es sich, die Pfoten mit Melkfett, Vaseline oder Hirschtalg einzureiben. Gegen scharfe Schnee- und Eiskanten helfen auch Pfotenschuhe, sogenannte Booties.

Die Haare zwischen den Pfotenballen sollten mit einer abgerundeten Pfotenschere sorgsam zurückgeschnitten werden. Bei Schnee bilden sich sonst dicke Klumpen an den Haaren, die dann zu schmerzhaften Druck- und Scheuerstellen führen können.

Führt der Spaziergang durch streusalzreiche Zonen, so gehört das Abwaschen der Pfoten, sowie das anschließende Trockenrubbeln mit dem Frotteetuch zum Pflichtprogramm. Bereits mitgenommene Pfoten lassen sich mit lauwarmen Kamillenbädern beruhigen.

Schneefressen

Im Schnee lässt sich nicht nur wunderbar toben, viele Hunde haben ihn auch zum Fressen gern. Was aber nur wenige wissen – gesund ist dies nicht.

Wenn plötzliche große Massen an kaltem Schnee im warmen Hundemagen für Durcheinander sorgen, kann dies zu einer Schneegastritis führen. Diese äußert sich durch Erbrechen bis hin zu heftigen Durchfällen.

Schneefressen sollten Sie deshalb vom Welpenalter an konsequent verbieten und darauf verzichten, Schneebälle zu werfen. Hat sich Ihr Hund dennoch einmal eine Magenverstimmung eingeholt, sollten Sie ihm zwei bis drei Stunden nach dem letzten Erbrechen weder Wasser noch Futter geben. Mit lauwarmem Kamillentee und Schonkost an den ersten Tagen, sollten Sie das Problem schnell wieder in den Griff bekommen.

Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie im Zweifelsfall Ihren Tierarzt aufsuchen.

Kalte Böden und Nässe meiden

Nach dem Spaß im nasskalten Winterwetter sollten Sie Ihren vierbeinigen Freund schnell abfrottieren. Achten Sie darauf, dass er sein Erholungsnickerchen an einem zugfreien, warmen Ort hält, an dem er komplett trocknen kann. Denn auch Hunde können sich schmerzhafte Blasen- und Nierenentzündungen zuziehen. Diese müssen vom Tierarzt behandelt werden, und kosten neben Nerven und Zeit auch noch unnötig Geld.

Kategorie Allgemein

Thermomäntel – auch Hunde frieren!

1. Februar 2013

Denkt man an Kleider für Hunde, so hat man immer das Bild von Paris Hilton oder ähnlich betuchten, stark blondierten Ladys vor Augen, wie sie Ihren kleinen Hund als perfekt abgestimmtes Accessoire im Arm durch die Gegend tragen.

Mit solch „hundeverachtendem Gehabe“ haben die Mäntel, um die es in diesem Beitrag geht allerdings wenig zu tun. Sie dienen einzig und alleine dem Schutz vor Kälte.

Normalerweise frieren Hunde nicht, jedenfalls nicht, solange sie in Bewegung bleiben. Wie der Titel bereits andeutet, gibt es auch hier Ausnahmen. Bei sehr alten, kranken oder frisch operierten Hunde reicht die Bewegungsgeschwindigkeit meist nicht aus, um die körpereigene Thermoregulierung aufrecht zu halten. Warnsignale sind: starkes Zittern, Einklemmen der Rute, klammer Gang und zusätzliche Verlangsamung der Laufgeschwindigkeit.

Auch Hunderassen ohne Unterwolle wie z.B. Boxer, Dalmatiner oder Magyar Vizsla frieren verstärkt im Winter. Genauso wie Welpen und Junghunde, deren Fell noch nicht seine volle Schutzwirkung erlangt hat. In solchen Fällen kann ein Thermomantel helfen.

 

Was gibt es beim Thermomantel zu beachten

Bei der Auswahl des richtigen Mantels dürfen modische Aspekte keine Rolle spielen. Achten Sie statt dessen auf wasserabweisendes, atmungsaktives, strapazierfähiges und waschbares Material.

Zudem sollte die Passform stimmen. Ein gut sitzender Thermomantel sollte keine Körperteile einklemmen, nicht scheuern und immer genügend Bewegungsfreiraum lassen. Er sollte keine Verschlüsse enthalten, mit denen sich Ihr Hund verheddern oder gar strangulieren könnte. Stufenlos verstellbare Klett- oder Klippverschlüsse helfen, den Mantel einfach anzulegen und zu fixieren.

Ob sich Ihr Hund in seiner Winter-Bekleidung wohl fühlt, können Sie daran erkennen, dass er sich trotz Mantel normal bewegt und Ihrer Aufforderung zum Spazierengehen freudig folgt.

 

Kategorie Allgemein

Gesunde und schmerzfreie Gelenke – trotz Kälte

23. November 2012

Speziell in der kalten Jahreszeit kommt es auch bei Hunden vermehrt zu schmerzenden Gelenken. Liegt bereits eine Gelenkserkrankung vor, fällt gerade jetzt jede Bewegung schwer, denn Kälte und Nässe verstärken die Symptome von Arthrose und Rheuma.

Die schlechte Nachricht: Eine Heilung bereits geschädigter Gelenke ist nicht möglich. Wir zeigen Ihnen Tipps, wie Sie Ihren Hund trotzdem schmerzfrei durch die kalte Jahreszeit bringen.

Gesunde Gelenke

Regelmäßige Bewegung

Es hilft nichts: auch wenn es draußen noch so stürmt und windet – regelmäßige Bewegung ist für gesunde Gelenke unerlässlich. Ein Mangel an Bewegung verstärkt den Verschleiß zusätzlich und lässt Gelenke und Muskulatur verkümmern. Übrigens: erst durch Bewegung gelangen Knorpelaufbauende Nährstoffe in den Gelenkspalt.

Also inneren Schweinehund überwinden und mit Ihrem Hund ab nach draußen!

Aufwärmen vor jeder Belastung

Vor jeder Belastung sollten Sie Ihren Hund allerdings eine Aufwärmphase gönnen, um Verletzungen vorzubeugen. Die Gelenkflüssigkeit, die für reibungsfreie Bewegungsabläufe sorgt, muss sozusagen erst einmal auf Betriebstemperatur gebracht werden. Sie ist im Ruhezustand dickflüssiger und kann so Belastungen schlechter abdämpfen. Deshalb zunächst 10 – 15 Minuten mit lockerem Gehen oder Traben beginnen, bevor Sie und Ihr Hund zu Laufen oder Wurfspielen übergehen.

Gelenkschonende Belastungen

Leidet Ihr Hund bereit an einer Gelenkserkrankung, wie Arthrose, sollten Sie starke Belastungen tunlichst vermeiden! Insbesondere ruckartige, abrupte Bewegungen, wie z.B. Abstoppen in vollem Lauf oder Sprünge sollten für betroffene Hunde tabu sein.

Gleichmäßige und runde Bewegungen wie Laufen sind dagegen gelenkschonend und fördern zudem die Ausdauer Ihres Lieblings.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung hilft, Knorpelzellbildung zu begünstigen und Gelenkserkrankungen vorzubeugen.

Die Gelenkgesundheit Ihres Hundes können Sie beispielsweise durch eine Zugabe von Glukosaminglycane und Chondroitinsulfat zum Futter unterstützen. Die natürlichen Knorpelbestandteile kommen in großer Menge in der Neuseeländischen Grünlippmuschel vor und bilden die Basis für den Aufbau und Schutz von Knorpel, Sehnen und Gelenkflüssigkeit.

Bei vorliegender Gelenkserkrankung empfiehlt es sich, gesättigte Fettsäuren zu vermeiden. Diese enthalten Arachidonsäure, die vom Körper in entzündungsfördernde Botenstoffe umgewandelt wird. Stattdessen sollten Sie das Futter Ihres vierbeinigen Freundes mit ungesättigten Omega-3-Fettsäuren anreichern. Diese Fettsäuren zeigen nachweislich eine hervorragende, antientzündliche Wirkung. Zu finden ist sie in großen Mengen in Leinöl und Lachsöl.

Ebenfalls zählt Vitamin E (Tocopherol) zu den entzündungshemmenden Substanzen. Gleichzeitig schützt es ungesättigte Fettsäuren vor Oxidation.

Übergewicht vermeiden

Sollte Ihr Hund einige Kilos zuviel auf den Rippen haben, müssen Sie leider ein paar Leckerlies am Tag einsparen.

Denn Übergewicht ist selbstverständlich Gift für beanspruchte Gelenke, da es zu einer zusätzlichen, dauerhaften Belastung führt. Leichte Gelenkbeschwerden verschwinden meist schon zusammen mit den ersten abgenommenen Pfunden.

Mit diesen Tipps wird Ihr Hund die Freude an der Bewegung sicher nicht verlieren – trotz kalter Jahreszeit!

 

Kategorie Allgemein